REBELL Gewindeformer gekürzte Gewindelänge M 12 x 1,75 RH ISO 2X (6HX) HSSE-PM TIN - Form C mit Schmiernuten - DIN 2174 - Typ CNC
155,90 €
Technische Daten
| Bereich: | M 3 - M 16 |
|---|---|
| D1: | M 12 |
| D2: | 9 |
| Gewindenorm: | M |
| L1 Gesamtlänge: | 110 |
| L2 Gewindelänge: | 24 |
| Norm: | DIN 2174 |
| Steigung: | 1,75 |
| XA Vierkant: | 7 |
| Abmessung : | M 12 x 1,75 |
| Anwendungsbereich: | Fließfähige Werkstoffe und CNC-Einsatz |
| Richtung: | RH |
| Toleranz: | ISO 2X (6HX) |
| Qualität: | HSSE-PM |
| Oberfläche: | TIN |
| Form: | Form C |
| Kegel: | zylindrisch |
| Nutenform: | mit Schmiernuten |
| Schafttyp: | DIN 376 |
| Typ: | CNC |
| Anschnitt: | C |
| Kernloch: | 11,2 |
Baumaße
| D1: | M 12 |
|---|---|
| D2: | 9 |
Produktdetails
Gewindeformer (Gewindefurcher) sind Werkzeuge für die spanlose Verformung von Innengewinden. Gewindeformer haben keine Schneiden oder Nuten (allenfalls schmale Schmiernuten), sondern Formkanten und Drückstollen mit Polygonprofil. Werden die Werkstoff-Fasern beim Gewindeschneiden durchtrennt, führt das Gewindeformen lediglich zu einer Stauchung und Verformung des Faserverlaufs. Dies hat eine Kaltverfestigung des Werkstoffs zur Folge, mit dem Ergebnis einer deutlich erhöhten Werkstoff-Festigkeit des geformten Gewindes. Geeignet für die spanlose Verformung sind alle kaltverformbaren Werkstoffe mit guten Fließeigenschaften und einer Mindestdehnung von 6 - 8 %, sowie einer Festigkeit bis maximal 1200 N/mm². Naturgemäß lassen sich spröde, kurzspanende Werkstoffe mit minimaler Dehnung wie zum Beispiel Grauguss nicht kaltverformen. Beim Gewindeformen ist darauf zu achten, dass die Kernlochbohrung im Vergleich zum Gewindeschneiden größer ausfällt und die Toleranz kleiner ist.
Beim Gewindeformen muss eine gute Schmierung gewährleistet sein. Sobald der Schmierfilm abreißt kommt es leicht zu Werkstoffaufschweißungen und damit zu unsauberen Gewindeoberflächen, wenn nicht gar zum Werkzeugbruch. Die Schmiernuten am Gewindeformer sorgen auch bei tieferen Gewinden für einen optimalen Schmiereffekt. Sie verbessern die Standzeit und die Oberflächengüte des geformten Gewindes.
Das metrische ISO-Regelgewinde nach DIN 13 ist ein Grobgewinde, d.h. die Steigung (Abstand zwischen den Gewindespitzen) ist in Relation zum Gewindedurchmesser größtmöglich. Häufig wird beim metrischen Regelgewinde die Steigung nicht genannt, da sie der Standardsteigung entspricht. Das metrische ISO-Gewinde nach DIN 13 hat einen Flankenwinkel von 60° und ist das häufigste verwendete Gewinde in Europa. Verwendet wird es für Schrauben, Muttern und Gewindestangen im alltäglichen Gebrauch.
Die Bezeichnung RH steht für Rechtsgewinde. Das Werkzeug wird im Uhrzeigersinn in das Bauteil eingedreht.
Die Baumaße des Gewindeformers sind nach DIN 2174 gefertigt.
Das Werkzeug ist aus dem Hochleistungsschnellarbeitsstahl HSSE gefertigt. HSSE hat gegenüber dem HSS-Stahl einen höheren Kobaltanteil, er ist hitzebeständiger, verschleißfester und hat eine etwas höhere Härte.
Die goldgelbe TiN-Beschichtung hat eine Microhärte von ca. 2300 HV und eine Temperaturbeständigkeit bis 600°. Die TiN-Beschichtung empfiehlt sich vor allem bei weichen bis zähharten Stählen, Guss und vielen NE-Metallen. Als kostengünstige Allround-Schicht bietet TiN ein breites Anwendungsspektrum. Ein weiterer Vorteil: TiN-Werkzeuge können bis zu fünfmal nachbeschichtet werden, ohne dass ein vorheriges entschichten nötig wäre.
Die Standardtoleranz für das metrische ISO-Innengewinde ab einer Steigung von 0,35 mm ist ISO 2 (6H). Für Steigungen unter 0,35 mm ist die Standardtoleranz ISO 1 (4H). Die Werkstoffe federn nach der plastischen Verformung etwas zurück. Deshalb wird der Gewindedurchmesser am Gewindeformer im Vergleich zum Gewindebohrer größer ausgelegt. Aus diesem Grund haben die Gewindeformer eine Toleranz ISO 2X (6HX) bzw. ISO 1X (4HX).
Für den Einsatz auf CNC-Maschinen hat der Gewindeformer eine verkürzte Gewindelänge. Der Gewindeformer wird für alle fließfähige Werkstoffe bis 1100 N/mm² Festigkeit und mit einer Mindestdehnung von 8% verwendet.
